Liebe Leserinnen und Leser,
ich bin wieder da! Eine lange Zeit ist vergangen, seit ich mich an dieser Stelle gemeldet habe. Das lag aber nicht daran, dass ich untätig gewesen wäre, sondern daran, dass ich in vier Ländern Afrikas unterwegs war und auf meinem Weg viele Menschen in Not getroffen habe. Durch Namibia, Botswana, Sambia und Malawi führte meine Reise, in Malawi habe ich ein Jahr lang gearbeitet. Die Internetverbindung in diesem kleinen Land am großen Malawi-See war nur sporadisch vorhanden, aber jetzt bin ich nach Namibia zurückgekehrt und freue mich darauf, Ihnen wieder regelmäßig über unsere Charity-Aktionen zu berichten!

Das Leben der Menschen Malawis ist noch sehr in Jahrhunderte alten Traditionen verhaftet. Eine Infrastruktur, wie wir sie in Europa gewohnt sind, ist nicht vorhanden. Die Versorgung mit Wasser und Strom gibt es nur in den größeren Städten und an Orten, die sich dem Tourismus geöffnet haben. In den meisten Dörfern existieren solche Errungenschaften der modernen Welt und Technik schlichtweg noch nicht. Ebensowenig sind Telefon- oder Internetverbindungen für die ländliche Bevölkerung vorhanden.
Die Schulausbildung ist entsprechend dürftig und sexuelle Aufklärung ein absolutes Tabu. Nicht nur junge Menschen haben absolut keine Ahnung von Verhütung, Familienplanung geschweige denn von der Gefahr der Ansteckung mit Geschlechtskrankheiten oder AIDS bzw. dem HIV-Virus. In Gesprächen mit Frauen oder Männern selbst mittleren Alters habe ich immer wieder festgestellt, dass der Ablauf des weiblichen Zyklus völlig unbekannt ist!

Ein Beispiel: In Malawi gratulierte ich einem 50-jährigen Mitarbeiter zur Geburt seines gesunden Sohnes. Freudestrahlend berichtete er mir, dass es sich um sein neuntes Kind handelt! „Nun musst du aber aufhören“, sagte ich freundlich, „das wird deiner Frau doch viel zuviel, noch weitere Babys zu bekommen, und ihr wollt doch auch all eure Kinder gesund erhalten und zu Schule schicken!“ Völlig schockiert schaute er mich an und rief: „Aber ich kann doch nicht aufhören, mit meiner Frau zu schlafen! Wir sind doch noch jung!“ Worauf ich ihm antwortete: „Du sollst doch nicht aufhören, mit deiner Frau zu schlafen, sondern nur damit, weitere Babys zu machen!“ – Und so begann ich am Malawi-See eine regelrechte Aufklärungskampagne zur Familienplanung …

Die wenigsten Familien in ländlichen Gebieten haben die finanziellen Mittel, ihre Kinder in eine Schule zu schicken, die meisten Eltern haben selbst nie eine Schule von innen gesehen. Entsprechend bleibt das Bildungs- und Aufklärungsniveau so, wie es vor Jahrhunderten war. Umso wichtiger waren einfach gehaltene Anleitungen, die nun von denen, die ich geschult habe, an ihre Mitmenschen weitergegeben werden. Inzwischen haben sich mehrere internationale Organisationen dieses Problems angenommen und führen Aufklärungskampagnen zur AIDS-Verhütung durch.
Nach einer langen Reise, die mich mit meinem 37 Jahre alten Mercedes 280 E den 3.000 km weiten Weg vom Malawi-See zurück in meine Wahlheimat Swakopmund führte, lebe und arbeite ich nun wieder in Namibia und helfe hier weiterhin „meinen“ Müttern und Kindern in Not.
Alle haben sich riesig gefreut, dass ich zurückgekehrt bin - und ich habe mich darüber gefreut, dass unser Engagement schon Früchte getragen hat, denn die Kinder konnten auch weiterhin die Schule besuchen.
Jetzt, da ich wieder da bin, starten auch unsere direkten und konkreten Hilfsaktionen erneut – mit Kleidung, Lebensmitteln und natürlich Schulgeldern und all den vielen kleinen und großen Dingen, die man für das tägliche Leben benötigt.
Damit wir die nachhaltige Aufklärungsarbeit zu den Themen AIDS, Geschlechtskrankheiten und ungewollten Schwangerschaften vorantreiben können, stecke ich derzeit über beide Ohren in den Vorbereitungen für ein ganz großes Charity-Event in Swakopmund. Gemeinsam mit Successity, meinen namibischen und meinen deutschen Teams organisieren wir für die Aktion “Mützen für Afrika” ein großartiges Benefiz-Konzert mit bekannten Künstlern wie Ees und Gazza, in dessen Rahmen den Kindern und Jugendlichen jeweils eine Mütze mit einem Kondom überreicht werden soll.
Unter dem Motto dieses Events „So wie eine Mütze euren Kopf vor Sommerhitze und Winterkälte schützt, schützt euch ein Kondom vor Geschlechtskrankheiten, AIDS und ungewollter Schwangerschaft“ führen wir derzeit landesweit Aktionen und Aufklärungskampagnen durch.
Solch ebenso große wie großartige Charity-Aktionen brauchen natürlich Ihre Unterstützung - sei es finanziell durch eine Spende, ein Sponsoring oder eine Mitgliedschaft in unserem internationalen Verein “Successity bewegt e. V.” oder ideell durch tatkräftige Hilfe in unseren Teams in Deutschland und Namibia oder durch wertvolle Kontakte zu weiteren potentiellen Unterstützern und Sponsoren.
Helfen Sie mit, indem Sie unsere Arbeit im Rahmen Ihrer Möglichkeiten unterstützen - mit einer Spende, einem Sponsoring oder einer Mitgliedschaft in unserem Charity-Verein “Successity bewegt e. V.”, durch die Sie mit einem kleinen Beitrag von gerade mal 2,50 Euro pro Monat zu einem wichtigen Unterstützer unserer Charity-Projekte werden.
Helfen Sie mit - und freuen Sie sich mit uns über jedes einzelne Menschenleben, das wir gemeinsam retten!
Herzliche Grüße aus Swakopmund, Namibia
Ihre und Eure
Konny von Schmettau
Hier geht’s zu unserer offiziellen Charity-Seite:
http://namibia.successity.de/
Mützen für Afrika: Leben retten mit kleinen Mitteln
Okahandja, Namibia. Mützen können Leben retten – diese Aktion stößt immer wieder auf Erstaunen in Namibia. Aber sobald unsere Aktion erklärt ist, machen alle mit. „Seit ich meine Mütze trage, weiß mein Freund, dass ohne Kondom nichts läuft“, schmunzelt die 17-jährige Sabisa. „Meine Mütze, die ich auf dem Kopf trage, hat schon so manches Lachen hervorgerufen, aber im Endeffekt erreiche ich damit genau das, was mir wichtig ist: Ich werde nicht ungewollt schwanger und mein Freund und ich schützen uns vor Ansteckung. Zumal man ja bei den afrikanischen Jungs nie so richtig weiß, ob sie treu sind. Mir und meinen Freundinnen gefällt eure Aktion richtig gut, denn ohne viel Worte können wir den Jungs zeigen: Eine Mütze auf meinem Kopf bedeutet eine Mütze bei dir da unten.“

So wie Sabisa sind inzwischen eine ganze Reihe von Mädchen und Frauen von unserer Hilfsaktion „Mützen für Afrika“ begeistert und nutzen die einfache, aber effektive Aussage der Aktion, um gesund zu bleiben.
Doch wir ruhen uns nicht auf diesen ersten Erfolgen in mehreren Landesteilen Namibias aus, sondern gehen immer ein Stückchen weiter, verschenken Mützen aus Europa und geben Kondome dazu, klären über die effektive Verwendung von Kondomen aus und beantworten Fragen besonders von jungen Mädchen zu Verhütung sowie Schutze vor AIDS/HIV und Geschlechtskrankheiten.
In der Kleinstadt Okahandja unterstützen wir Mütter und Kinder in Not und sind sehr aktiv in der Aufklärungsarbeit tätig. So fand dort eine erneute Mützen-Aktion statt, um immer mehr junge Leute auf die Gefahren von AIDS/HIV aufzuklären.

Jeder kleine Schritt in diese Richtung bedeutet einen großen Schritt für die persönliche Entwicklung und Zukunft der namibischen Jugendlichen und wir sind sehr glücklich, dass wir unseren Beitrag leisten können für eine gesündere Zukunft dieser jungen Menschen.
Helfen Sie mit, spenden Sie mit, wir freuen uns über jede Unterstützung!
Herzliche Grüße
Ihre und Eure
Konny von Schmettau
**************************************
Fotos:
Eine Mütze schützt vor Sommerhitze und Winterkälte und vor noch viel mehr. Jeder freut sich sehr über unsere Mützen und Kondome und die Bereitschaft vor allem der Jugendlichen, sich unsere Aktion zu eigen zu machen, ist sehr groß.
Konzepte & Pläne für Charity & Co.
Lange habe ich mich an dieser Stelle nicht gemeldet, aber das bedeutet nicht, dass ich untätig war, sondern viel unterwegs. Zum Beispiel vier Wochen in Deutschland, um mich u.a. mit Redaktionen und Sponsoren zu treffen. Und es hat sich einiges entwickelt!
Inzwischen wächst unser Team, das sich in Namibia wie Deutschland für unser geplantes Projekt, dessen Umsetzung und Finanzierung einsetzt. Allen voran in Deutschland: Dr. Kirsten Mennenga, die sich mit www.successity.de und ihrem weltweiten Team aktiv einbringt. Mützen, Kappen und Hüte stapeln sich inzwischen in ihrer Garage und werden für den Versand vorbereitet.
Gaby Barg hat ein weiteres Buch geschrieben, und zwar das Bar-Buch “Die Lieblingscocktails meiner prominenten Freunde” des Barkeepers Barry Walker: Von jedem verkauften Buch soll ein Euro als Spende an Successity bewegt e.V. gehen.
René Elsässer hat auf einer Kinder- und Jugendmesse in Quakenbrück knapp 700 Mützen für unsere Aktion gesammelt.

Die Grafikerin Astrid Wehling hat in Sydney/Australien unsere Flyer kostenfrei gestaltet.
Susanne Hagedorn stellt mit ihrer Tochter zusammen in der Schule unsere Hilfsaktionen vor - und so weiter.
Aus allen Ecken Deutschlands kommen Pakete mit Mützen für Afrika. So hat auch die Klasse 8a der Elisabeth von Thüringen- Realschule 37 Mützen gesammelt. Das alles ist einfach toll!
In der Schweiz werkelt Michael Schüchen mit seiner Firma Vi-tu (was aus der Bantu-Sprache stammt und so viel wie „Dinge“ bedeutet) an einem großartigen Projekt: Unter www.vi-tu.de - Die einzigartige Verlosungsplattform mit Herz - wird ab Anfang März 2009 eine völlig neuartige Internetpräsenz online gestellt, bei der jedermann Dinge versteigern kann – aber nicht wie in anderen Portalen. Sondern bei Vi-tu wird darum gespielt. Lassen Sie sich überraschen! Ein Blick hinter die Kulissen hat uns total begeistert!
Und vor allem sind wir begeistert von dem Konzept, dass von JEDEM Artikel dieser Plattform 25 % für Charity gespendet werden! Unter mehreren weltweiten Hilfs- organisationen ist auch unser noch kleiner, aber feiner gemeinnütziger Verein dabei, und zwar als Referenzprojekt. Unser geplantes Lebens-Lernzentrum steckt mitten in der Planung und unser Motto lautet: „Successity und Raffity machen Schule!“
Anna Schüchen und ihre Freundinnen haben Babykleidung gekauft, die ich mit nach Namibia gebracht habe, um sie Familien in Not zu übergeben. Und ich habe von unserer Sammelaktion bereits 15 Kg Mützen nach Namibia mitgebracht. – Habe ich mich abgeschleppt, uff! Aber es hat sich gelohnt, denn bei uns kommt jede Spende dort an, wo sie benötigt wird: bei Menschen in Not.
Hier in Namibia werde ich inzwischen von Peter Brüggemann tatkräftig unterstützt. Gemeinsam konzipieren und organisieren wir den Aufbau unseres Projektes. Unter anderem planen wir mit dem einzigen weißen Kwaito-Musiker EES ( http://www.eesy-ees.com/ ) und seinen namibischen Kollegen ein Benefiz-Konzert. Dort werden Mützen und Kondome an Jugendliche verteilt, um ihnen unsere Aktion „Mützen für Afrika“ zum Schutz gegen AIDS nahe zu bringen. Unsere Musiker tragen selbst stets Mütze oder Hut und setzen sich aktiv für unsere Aktion ein, um gemeinsam junge Menschenleben zu retten.
Anfang Dezember trafen wir uns mit einer Fernseh-Redakteurin in Köln, die gerne eine Reportage über unser Projekt sowie unsere Mützen-Aktion erstellen möchte. Willi Hähner und seine Kollegin Ulli vom namibischen Rundfunk NBC – deutsches Programm – unterstützen unsere Aktionen durch Berichte und Interviews. Immer wieder berichten sie live von unseren Aktionen und Sponsoren. Zudem moderierten wir drei gemeinsam im Dezember vom Ankerplatz in Swakopmund die Quizsendung „Köpfchen Köpfchen“, bei der es unter anderem auch um Charity ging. Heiterer Nebeneffekt: Ganz Namibia weiß, wie es mir geht. Neulich lag ich einige Tage mit Grippe im Bett und musste daher einen Interviewtermin mit Willi Hähner verschieben. Was macht Willi? Er berichtet live am Radio, dass Konny von Schmettau krank ist, aber hoffentlich bald wieder auf den Beinen etc. – Sie glauben nicht, wie viele Genesungswünsche ich daraufhin erhielt! Also, immerhin bleibt es hier stets lustig :)
Mit der Bürgermeisterin Swakopmunds Germina Shitaleni, dem Ministerpräsidenten der Erongo-Region (zu der Swakopmund gehört) Samuel Nuujoma (nein, nicht dem ehemaligen Präsident Namibias), der örtlichen Zweigstelle von Medicos del Mundo, den Johannitern in Windhoek sowie dem namibischen Gesundheitsministerium führte ich ausgiebige Gespräche. Sie alle wollen uns gerne bei Anträgen, Konzeptionen und mit wertvollen Informationen unterstützen. Auch die Anti-AIDS-Kommission unserer Region will Successity bewegt e.V. in die Liste ihrer Projekte aufnehmen, so dass wir schon bald Hilfsgüter Steuer- und Zollfrei nach Namibia einführen dürfen.
Unser herzlicher Dank gilt allen Unterstützern, tatkräftigen Helfern, Spendern und Sponsoren! Leider kann ich nicht jeden Einzelnen hier nennen, das würde den Rahmen sprengen.
Einige prominente Unterstützer sowie weitere Informationen über Successity bewegt e.V. können Sie auf unserer Charity-Webseite ersehen:
http://namibia.successity.biz/
In den nächsten Tagen wird unser Projekt-Konzeption soweit gediehen sein, dass ich es hier im Blog vorstellen kann. Jetzt wird’s richtig spannend!
Herzliche Grüße aus dem schönen Namibia
Ihre und Eure
Konny von Schmettau
Spenden und Recherche im DRC Armenviertel
Heute Mittag war ich mit einem jungen Praktikanten, Christian aus Heidelberg, in der DRC, um Spenden zu übergeben: Ich habe eine Spende erhalten und dafür Schulmaterialien eingekauft. Die Kinder und Jugendlichen haben sich riesig gefreut!

Wir haben lange Gespräche mit den Jugendlichen und einigen Eltern geführt, um herauszufinden, was die Menschen dort wirklich benötigen. Dies sind in erster Linie grundlegende Dinge wie Kleidung, Schuhe, Lebensmittel sowie Gebühren für Kinder-
garten und Schule.
Die wenigsten Menschen in der DRC haben Arbeit, sie leben in ärmlichen Hütten und haben wenig Perspektiven. Aber sie sind freundlich, herzlich, höflich, aufgeschlossen – und voller Ideen!

Ein junger Vater hat z.B. den Wunsch, ein kleines Kino aufzu- bauen, „um die Kinder von der Straße zu holen“. Mit kindge- rechten Filmen und Comics, gewaltfreien, schönen Inhalten.
Einige der Frauen können sehr gut nähen, es fehlt ihnen aber das Geld für Stoffe und Garn.
Viele Kinder wollen lernen, aber ihre Eltern können die Schulgebühren nicht aufbringen.
Alleinerziehende Mütter sind die Regel, die meisten Männer kümmern sich nicht um ihre Kinder und lassen sie in Not und Armut allein bei ihren Müttern. Hier müssen wir unbedingt helfen.

Für unsere Aktion „Mützen für Afrika“ zur Aufklärung von AIDS sind inzwischen rund 3.000 Mützen bei Dr. Kirsten Mennenga in Minden angekommen. Auch andere Sachspenden wie Kleidung, Spielsachen, Schulmaterialien sind ganz herzlich willkommen.
Aber wir haben ein großes Problem: Wie bekommen wir die Spenden von Deutschland nach Namibia? Wir suchen dringend eine Spedition, die bereit ist, zumindest ab und zu einige Spenden-Kartons im Container nach Namibia mit zu nehmen. Kennen Sie Speditionen? Oder Geschäftsleute, die ihre Container nicht immer voll haben, so dass wir ab und zu etwas dazu packen könnten? Wir sind für jeden Tipp und jede Unterstützung sehr dankbar!
Unser gemeinnütziger Verein „Successity bewegt e.V.“ verfügt noch über keine nennenswerten Spenden. Überdies möchten wir Spenden lieber denjenigen geben, die sie benötigen und möglichst keine Versandkosten damit finanzieren. Wir hoffen sehr, dass sich eine Spedition bereit findet, uns zu unterstützen.
Kommenden Samstag treffe ich mich wieder mit den jungen Leuten und Eltern in der DRC. Ich habe alle, die sich beteiligen möchten und Projektideen haben, gebeten, diese aufzuschreiben, so dass wir herausfinden, wo der Bedarf liegt. Diese Ideen und Wünsche möchte ich in unsere Projektplanung aufnehmen, so dass wir wirklich dort helfen, wo es am Wichtigsten und Nötigsten ist.
Ich bin schon sehr gespannt, welche Ideen die DRC-Bewohner haben, das nächste Treffen wird sicher sehr spannend! Vor allem haben wir auf diesem Wege die Möglichkeit, gemeinsam mit ihnen etwas aufzubauen. An der Basis. Ich freue mich riesig darauf.
Herzliche Grüße aus Namibia
Ihre und Eure
Konny von Schmettau
1500 Hauben, Kapperln und Hüte aus Österreich
Liebe Successities, liebe Leser,
Reinhard Eberl aus Kapfenberg in der Steiermark wollte etwas Sinnvolles machen und stieß beim Stöbern im Netz auf unsere Aktion. „Als ich von der Mützenaktion las, war ich sofort begeistert! Mit einfachen Mitteln etwas bewegen und jeder kann sich daran beteiligen. Das war genau das, wonach ich gesucht hatte!“
Bei über 35 Stellen wie z.B. den örtlichen Hauptschulen, dem Gymnasium, bei der Forst- und Kindergärtnerinnenschule im benachbarten Bruck fragte er nach Mützen und organisierte 3 Sammelstellen in Kapfenberg und Umgebung. Ein Artikel über seine Sammelaktion im obersteirischen Blatt „Woche“ bewirkte schließlich, dass die Sammlung von Hauben und Kapperln so richtig in Fahrt kam!

Auf diese Weise gelang es Reinhard Eberl in nur knapp 5 Wochen 1500 Mützen zu sammeln. Selbst auf der Fahrt nach Deutschland (im Westerwald sollte die Übergabe der Mützen an Successity stattfinden), legte er noch mehrere Stopps ein, um noch weitere Kopfbedeckungen für den guten Zweck zu sammeln.

Ich muss sagen, dass ich überwältigt war, als ich diese Berge von Mützen und Basecaps sah! Dass sich jemand für unsere Sache und „unsere Kinder“ so viel Mühe gegeben hatte, freut mich ungemein. Nachdem Reinhard Eberl, sein Schwager Hans Baier und meine Tochter Feline alle Kisten ins Haus getragen hatten und wir ein Teil der Kisten für ein Foto positioniert hatten, wurde uns erst einmal bewusst, wie viel 1500 Mützen sind!

Gemeinsam mit den bereits gesammelten Mützen sind nun seit Beginn der Aktion rund 2500 Mützen gesammelt worden und wir hoffen, dass wir es bis Weihnachten auf rund 3000 Mützen geschafft haben!
Aber zunächst möchten wir uns bei einigen Mützen - Spendern und Helfern aus Österreich exemplarisch bedanken. Dazu gehören unter anderen:
- die Hauptschulen Schinitz, Kirchplatz Bruck und Sankt Michael
- das Gymnasium Kapfenberg
- die Spender für die Sammelstellen Bürgerservice Kapfenberg, Baumax Oberaich und ECE Steiermärkische Sparkassen
- Apparatebau Schweißtechnik Diemlach
- Familie Bökelberger (Bad Mitterndorf)
- bei Herrn Hans Baier, der geholfen hat, die Fuhre Mützen in den Westerwald zu transportieren!
… und last but not least bedanken wir uns ganz herzlich bei Herrn Reinhard Eberl selbst, der mit so viel Energie und Enagagement die Sammelaktion in Österreich voran getrieben hat!
Es grüßen Sie alle ganz herzlich
Kirsten Mennenga, Konny von Schmettau und das ganze Successity-Team!