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Die Sonne scheint, Bäume und Sträucher blühen, es wird wärmer, wir fühlen uns pudelwohl. Wirklich? Immer mehr Menschen packt der Heuschnupfen und macht den Frühling zur Qual: Nießattacken, Schnupfen, brennende, tränende und lichtempfindliche Augen, Kopfschmerzen, Juckreiz in Augen und Nase, Müdigkeit. Kurzum: so manch einer wünscht, dass der Frühling schnell vorbei geht und dass der Winter wieder kommt.
Nur wenige Wochen im Jahr ist Schonzeit: Was tun?
Das Elend kann im Januar schon losgehen, wenn Erle und Hasel blühen, zieht sich über den Sommer mit der Getreideblüte bis in den Herbst, wenn Brennnessel und Ambrosia loslegen. Die jahreszeitlich bedingten Allergien verschonen nur wenige Wochen im Jahr. Der Körper bildet bei der allergischen Reaktion zu viel von dem Gewebshormon Histamin, was Hautrötungen, Schwellungen und Schleimhautentzündungen auslöst. Antihistaminika blockieren bei einem akuten Anfall die allergische Reaktion. Langfristig ist es sinnvoll, das Immunsystem zu trainieren und seine Reaktionen zu normalisieren, aber es gibt auch konventionelle und homöopathische „Haustipps“ zur Vorbeugung und Milderung. Vier Wochen vor der erwarteten Heuschnupfenzeit eignet sich Schüssler Salz Nr. 22 (Calcium carbonicum D6). Das sind Tabletten, die dreimal täglich eingenommen werden sollten. Während der Heuschnupfenzeit empfiehlt sich zusätzlich Natrium chloratum D6, Silicea D12 und Magnesium phosphoricum D6. Fische, besonders Kaltwasserfische wie Hering, Makrele, Lachs, Sardinen oder Thunfi sch sind besonders reich an Omega-3-Fettsäuren, die allergische Entzündungszeichen verringern. Auch Fischölkapseln können sinnvoll sein. Dabei sollte man auf einen sehr hohen Anteil der Fettsäure EPA achten. Auch Leinöl oder Walnussöl, Rapsöl, Sojaöl und Sanddornkernöl eignen sich. Vorbeugend eingesetzt kann auch das Schwarzkümmelöl helfen. Zinkreiche Lebensmittel wie Salat und Vollkornprodukte oder Zinkpräparate haben sich bei Pollenallergie bewährt. Vitamin C und magnesiumreiche Lebensmittel wie Banane, Sonnenblumenkerne oder frisch gemahlene Leinsamen helfen ebenfalls.
Geheimwaffe Nasendusche
Wenn die Nasenschleimhäute anschwellen, können unangenehme Risse entstehen. Tipp: die Nase mit Olivenöl einreiben.Nasenspülungen bewähren sich ebenfalls im Alltag. Die Pollen werden zweimal täglich mit einer Salzlösung aus der Nase gespült. Sehr wirksam ist die Spülung mit Himalaya-oder Halit-Salz in Wasser gelöst, aber auch eine reine Kochsalzlösung bringt Linderung. Damit ist man nicht gegen den Pollenflug gefeit, aber man hat wenigstens etwas vom Frühling
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