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Business-Story von Bruny Fritz

Persönlichkeitscoach – kein Beruf, sondern eine Entwicklung


Nach dem Studium der Sozialpädagogik, habe ich meine ersten beruflichen Erfahrungen in der kirchlichen Gemeinwesenarbeit gemacht. Während meiner langjährigen Tätigkeit an einer Kölner Gesamtschule, begann ich mit meiner ersten therapeutischen Ausbildung. Mein klar formuliertes Ziel war: Mit spätestens 40 Jahren habe ich das sichere Netz als Angestellte beim Land NRW verlassen.

Ich suchte neue Herausforderungen, die ich 1992, mit 38 Jahren auch fand. Als Gestalttherapeutin mit Heilerlaubnis begann ich als Honorarkraft in einer Praxis für Gynäkologie und Psychotherapie. Zu meinem Aufgabengebiet gehörte neben der eigentlichen therapeutischen Arbeit, auch das Schreiben von Gutachten. In der Rückschau bin ich an dieser Aufgabe fachlich sowie persönlich gewachsen.

Mittlerweile hatte ich eine Weiterbildung in Transaktionsanalyse begonnen und entschloss mich 1997 zur Eröffnung einer eigenen Praxis.

Von der Couch zum Coach
Geprägt durch meine Arbeit in der Psychotherapie, die eher rückschauend orientiert ist und die Klienten bei der Aufarbeitung bestimmter Lebensthemen unterstützt, veränderte sich mein Beratungskonzept peu a´peu . Im beruflichen Beratungskontext liegt mein Fokus eher auf der autonomen, erwachsenen Handlungsfähigkeit im Hier und Jetzt. Wenn der Ratsuchende sicher ist, den nächsten Schritt zu tun und dafür auch bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, ist ein wichtiger Teil meiner Beratungsarbeit geglückt.

Wer nicht ruft, wird nicht gehört
So sehr ich mir über meine Beratungstätigkeit Gedanken gemacht habe, so konzeptionslos verhielt ich mich in dem Bereich Werbung und Akquise. Meine Praxis im eigenen Hause, liegt nicht in einer Fußgängerzone, wo ich allein durch ein Praxisschild schon hätte zeigen können “Hallo, hier bin ich!“ So verbrauchte ich anfangs sehr viel Geld für Anzeigen in den Printmedien , doch der ersehnte Klientenstrom blieb aus. Eine Dozententätigkeit im Bereich Selbstmanagement, half mir über meine anfängliche Frustration hinweg. Des weiteren versuchte ich möglichst viele Vorträge zu halten, um mich in der Region bekannter zu machen. Als freiberuflicher Coach bekommt man seine Klienten fast nur über die Empfehlung eines zufrieden Klienten. Es vergingen drei Jahre, bis das Empfehlungsmarketing Früchte trug. So unterschiedlich die Themen meiner Klienten sind, letztlich geht es oft darum, aus dem eigenen Muster auszusteigen und andere Optionen auszuprobieren. Wem das mit meiner Unterstützung gelingt, hat oft auch die innere Stärke entwickelt, selbstbewußt anderen gegenüber von seinem Coaching zu berichten und auf mich zu verweisen.

Internet: Ich geh in die Welt und die Welt kommt zu mir
Gleichzeitig mit dem Erscheinen meiner Website im World Wide Web, begannen meine Aktivitäten beim persönlichen wie virtuellen Networking. Auf der einen Seite machte ich mir während meiner Arbeit noch viele handschriftliche Notizen, die in altmodischen Hängeregistern verschwanden. Auf der anderen Seite liebte ich es, im Internet zu recherchieren und mich in den unterschiedlichen Foren auszutauschen, sowie fachliche Beiträge zu schreiben. Es gefiel dem einen oder anderen, wie ich mich zu bestimmten Fragestellungen äußerte und es kam zu ersten Beratungsanfragen via Internet. Nun, wenn aber 500 km Distanz zwischen Coach und Coachee liegen, kommt je nach Fragestellung nur ein Telefon-Coaching in Betracht. So bescherte mir das Internet eine weitere spannende Aufgabe, die mittlerweile schon 20% meiner Tätigkeit ausmacht.

Mein bestes Handwerkszeug bin ich selbst
Auch die beste fachliche Ausbildung und ein noch so prall gefüllter Methodenkoffer, erspart einem ernsthaften Coach nicht die Auseinandersetzung mit sich selbst und seiner Art und Weise wie er in Kontakt mit seinen Klienten geht. Die Bewußtheit darüber, dass die Öffentlichkeit natürlich keinen Unterschied zwischen der Privatperson Bruny Fritz und dem Coach Bruny Fritz macht, läßt mich einiges aus einem anderen Blickwinkel betrachten. So gebe ich, seitdem meine Internet- Adresse (fritz-wirverstehenuns) auf meinem Auto steht, dies nicht mehr gern an Familienmitglieder weiter. Ich bin mir einfach nicht sicher genug, inwieweit sich deren Verhalten im Straßenverkehr zu meiner Internet Adresse kompatibel verhält. Selbstverständlich habe ich mir genauso über die Frage „Warum sollte ein Klient ausgerechnet zu mir kommen“ meine Gedanken gemacht. So gleiche ich z.B. den Standortnachteil dadurch aus, dass ich an zwei Abenden für meine Klienten bis 22 Uhr zu Verfügung stehe. Ein Anliegen von mir ist außerdem die Entmystifizierung von Coachingprozessen. Auch wenn man keine Führungskraft ist, benötigt man manchmal einen anderen Blickwinkel, um aus einer beruflichen Krise heraus zu kommen. Deswegen kann man sich einmal pro Monat gegen einen geringen Kostenbeitrag bei mir zur kollegialen Beratung anmelden. Eine vollkommen offene Veranstaltung, bei der sich jeden Monat andere Menschen treffen, um sich gegenseitig zu coachen. Meine Aufgabe an diesen Abenden ist es, einen Imbiss für die Warming Up - Phase bereit zu stellen und die Veranstaltung zu moderieren.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel
Auch nach acht Jahren der Selbständigkeit kann und will ich mich nicht 'relaxed' zurück lehnen. So überlege ich mir am Ende eines Jahres jeweils das Projektthema für das kommende Jahr. 2006 werde ich zum ersten mal etwas mit Kooperationspartnerinnen anbieten. Wir planen z.Zt. in einem 2tägigen Seminar, das Basiswissen über Kommunikation mit dem Kunden, Power Point Präsentation, sowie Kleidungsstil und Etikette zu vermitteln. Coaching und Beratung allgemein ist ein hartes Geschäft, da der Konkurrenzdruck sehr groß ist. Es gibt aber auch einen Vorteil in meiner Branche. Diesen Vorteil teile ich im übrigen mit unserer Bundeskanzlerin: Wir sind beide Jahrgang 1954 und gelten in unseren Berufen als nicht zu alt, sondern als erfahren. Meine Erfahrung, kombiniert mit meiner Lust zu lernen und mich mit neuen Themen zu konfrontieren, meine Neugier auf Menschen, sowie mein Verständnis von Beratung als Dienstleistung im wahrsten Sinne des Wortes, bilden die wichtigsten Bestandteile meines bisherigen Erfolges.



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Magazin

Autorin:
Bruny Fritz

Beruf:
Persönlichkeitscoach,
Kommunikationstrainerin

Anschrift:
Bruny Fritz Teampartner
Am Steinberg 7
51519 Odenthal
Tel: 02202- 97539
E- mail: BrunyFritz@t-online.de

Website:
http://www.fritz-wirverstehenuns.de/
 


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